„Als ich begann, mich intensiv mit meinem Nervensystem zu beschäftigen und seine Reaktionen wirklich zu verstehen, setzte das eine tiefgreifende innere Bewegung in Gang. Es war ein Prozess, der nicht nur nachhaltige Veränderungen in mir ausgelöst hat, sondern bis heute weiterwirkt.
Das Wissen um die autonomen Reaktionen meines Nervensystems und deren Sinnhaftigkeit hat mir eine neue Perspektive eröffnet- eine, die geprägt ist von noch mehr Mitgefühl, sowohl für mich selbst als auch für die Menschen um mich herum.
Diese Erfahrung und dieses Wissen weiterzugeben, ist mir ein Herzensanliegen. Ich bin überzeugt, dass genau darin eine wichtige Voraussetzung für gelingende Beziehungen, inneren Frieden und Lebendigkeit liegt und damit letztlich auch äußerer Frieden gestärkt wird.“
„Es ist im Körper gehaltene, gestaute Energie, die nicht mehr fließt!“
„Story follows state”
(Deb Dana – Die Art, wie wir die Welt
wahrnehmen, ist abhängig vom Zustand unseres Nervensystems)
Gedankenkreisen
Aufschieberietis
Ängste
Freudlosigkeit
Schlafstörungen
Vergleichen
Perfektionismus
People pleasing
Orientierungslosigkeit
Gefühl der Gefühllosigkeit
Dies – und vieles mehr- sind Hinweise darauf, dass das Nervensystem aus der Balance geraten ist.
Vielleicht beobachtest du das eine oder andere auch bei dir.
In den meisten Fällen liegen die Ursprünge dieser Dysregulation in unserer Kindheit.
Wir haben dort bestimmte Überlebensstrategien entwickelt, die uns damals Schutz und Sicherheit gegeben haben, heute jedoch oft hinderlich sind. Diese Strategien zu ergründen, und ihre absolute Sinnhaftigkeit zu verstehen, versetzt uns in die Lage, uns selbst wieder mitfühlend zu begegnen.
Im Verstehen dieser autonomen inneren Prozesse und in der bewussten Arbeit mit dem Nervensystem, liegt der Schlüssel zur Veränderung – hin zu einem regulierten Zustand und damit zu mehr innerem Frieden und mehr Lebendigkeit!
Ein reguliertes Nervensystem ermöglicht es uns, in herausfordernden Momenten bewusst zu wählen, statt automatisch zu reagieren.
Dabei bedeutet Regulation nicht, ständig entspannt zu sein.
Es bedeutet, wieder einen bewussten Zugang zu den eigenen inneren Prozessen zu bekommen, Gefühlen Raum zu geben und auf Situationen angemessen reagieren zu können.
Je mehr Erfahrung von sicheren Räumen und sicheren Kontakten wir machen, desto besser kann unser Nervensystem in einen regulierten Zustand zurück finden. Es kann sich wandeln aus dem Überlebensmodus hin zu echter Lebendigkeit und Berührbarkeit.
Spüren.Erlauben
Verstehen-Futter für den Geist
Bewegen.Weiten.Erheben
Beruhigen.Beleben.Öffnen.
Gehör finden - der sichere Raum
Lösen.Abgeben.Pulsieren
Balancieren.Fließen.
Den Körper bewohnen